Axel Schildt verstorben

Erinnerung an einen unserer Autoren

Am 5. April ist der Hamburger Zeithistoriker Axel Schildt im Alter von 67 Jahren verstorben. Schildt war von 2002 bis 2017 Direktor der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, wo er an der Universität auch als Professor für Neuere Geschichte lehrte. Seine Arbeiten zur Sozial-, Medien- und Ideengeschichte der Bundesrepublik gelten als Standardwerke. Axel Schildt hat noch einen Beitrag zu dem für 2020 geplanten Band 5 des German Yearbook of Contemporary History beigesteuert, dessen Erscheinen er nun leider nicht mehr erleben wird, und auch zwei Aufsätze in den Vierteljahrsheften für Zeitgeschichte publiziert:


Ein konservativer Prophet moderner nationaler Integration. Biographische Skizze des streitbaren Soziologen Johann Plenge (1874-1963), in: VfZ 35 (1987), S. 523-570.

Im Visier: Die NS-Vergangenheit Westdeutscher Intellektueller. Die Enthüllungskampagne von Kurt Ziesel in der Ära Adenauer, in: VfZ 64 (2016), S. 37-68.

 



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