Seit 2005 arbeitete das Institut für Zeitgeschichte nach einer einjährigen Vorbereitungsphase gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Freiburg und dem Bundesarchiv an dieser vielbeachteten Quellenedition, die es sich zum Ziel gesetzt hat, das Grauen des Holocaust in Originaldokumenten aus der Perspektive von Opfern, Tätern und Beobachtern zu dokumentieren. Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, sind seither mehr als 5000 Dokumente in 16 regional gegliederte Bände erschienen – viele davon erstmals in deutscher Sprache. Briefe, Tagebücher, aber auch Verordnungen, Erlasse und Zeitungsartikel zeichnen so aus den unterschiedlichsten Perspektiven die Verfolgung Ermordung von Jüdinnen und Juden in ganz Europa nach.
Geladen im Schloss Bellevue waren neben Projektleiterin Susanne Heim die Mit-Herausgeber Andreas Wirsching, Dieter Pohl, Ulrich Herbert und Michael Hollmann. Weitere Mitglieder des Herausgebergremiums sind Horst Möller, Sybille Steinbacher und Dr. Simone Walther-von Jena.