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24.05.2013 :: Deutsch :: Druckversion
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Personeller Wechsel am Institut für Zeitgeschichte
01-08-12


VON: SIMONE PAULMICHL



Udo Wengst verabschiedet sich in den Ruhestand – Neuer Stellvertretender Direktor ist Magnus Brechtken



Das Institut für Zeitgeschichte München–Berlin hat einen neuen Stellvertretenden Direktor: Magnus Brechtken, zuletzt Associate Professor für deutsche Geschichte und Politik an der University of Nottingham, folgt auf Udo Wengst, der sich zum 1. August in den Ruhestand verabschiedet.


Die Amtszeit von Udo Wengst im Institut an der Münchner Leonrodstraße hatte 1992 begonnen, seit 1996 lehrte der gebürtige Hesse auch als Honorarprofessor für Zeitgeschichte an der Universität Regensburg. Wengst hat zahlreiche Veröffentlichungen zur deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert vorgelegt und gilt als Experte für die Zeit der Weimarer Republik und die Anfangsjahre der Bundesrepublik. Als Stellvertretender Direktor begleitete er wichtige Weichenstellungen des Instituts für Zeitgeschichte wie den Aufbau der Forschungsabteilung in Berlin und der Dokumentation Obersalzberg.


Der Forschungsschwerpunkt seines Nachfolgers Magnus Brechtken liegt zum einen auf der Vorgeschichte und Geschichte des Nationalsozialismus. Nicht zuletzt durch seine vielfältige Forschungs- und Lehrtätigkeit in Großbritannien und den USA gehören auch die deutsch-britisch-amerikanischen Beziehungen seit dem 19. Jahrhundert zu den Hauptarbeitsgebieten des 48jährigen Sauerländers. Einen besonderen Akzent legt Brechtken darüber hinaus auf Fragestellungen zur Kultur und Konstruktion von Erinnerung, zum Beispiel in politischen Memoiren. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt des Historikers ist der internationale Diskurs zur Verarbeitung der nationalsozialistischen Herrschaft seit 1945.


Der Forschungsstandort München ist dem neuen Stellvertretenden Direktor des Instituts für Zeitgeschichte bestens bekannt: An der Ludwig-Maximilians-Universität hat Magnus Brechtken sieben Jahre lang als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte gearbeitet und sich 2002 an der LMU habilitiert.


Weitere Informationen zur wissenschaftlichen Tätigkeit von Magnus Brechtken und Udo Wengst finden Sie unter:


Opens external link in new windowhttp://www.ifz-muenchen.de/udo_wengst.html
Opens internal link in current windowhttp://www.ifz-muenchen.de/magnus_brechtken.html








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